Im zweiten Semester hat Maite Wesely im Fach Sport an der Veranstaltung „Einführung in wissenschaftliche Arbeitstechniken“ teilgenommen. Wöchentlich hat die Studentin das Seminar besucht, um sich zunächst theoretisch mit Themen wie der äußeren Gestaltung von Seminar- und Hausarbeiten, der Literaturrecherche und dem Schreiben von wissenschaftlichen Texten zu befassen. „Anschließend haben wir in kleinen Gruppen Aufgaben bearbeitet. Es ging zum Beispiel darum, bei einer Textpassage, bei der falsch zitiert worden war, zu erkennen, wo genau der Fehler liegt, und ihn zu korrigieren“, erzählt die 22-Jährige.
Gleich im Anschluss an das Seminar hat sich Maite Wesely daran gemacht, ihre erste Hausarbeit zu verfassen, die immerhin einen Umfang von 15 Seiten hatte. „Thematisch ging es um Kreuzbandrisse im Frauenfußball“, erzählt die Studentin, die mittlerweile im fünften Semester ist. Eine große Hilfe für sie war es, dass sie im Rahmen des Seminars auch eine Führung durch die Universitätsbibliothek bekam. „Nur so wusste ich, wie ich überhaupt umfangreich nach Literatur recherchieren kann. Außerdem war es wichtig, dass ich gelernt habe, wie man korrekt zitiert“, zieht sie Bilanz. Von Fach zu Fach kann es hinsichtlich der Zitierregeln Unterschiede geben, hat Maite Wesely erfahren, die sich auch im Fach Deutsch genau erkundigt hat, was sie beim Schreiben von Hausarbeiten beachten muss.






