service

Rubrik Lehrer und Eltern

studienwahl.de

Studiengangsuche in
studienwahl.de
wie, wo, was?
 
Erweiterte Suche
  • bei Facebook empfehlen
  • bei Twitter empfehlen
  • bei schülerVZ empfehlen
  • bei MySpace empfehlen
Porträt: Mappe

"Mythos Mappe"

Gestalten, sammeln, präsentieren — wer das Studium Kommunikationsdesign anstrebt, muss schon im Vorfeld seine Kreativität unter Beweis stellen — wie Thomas Böcker aus eigener Erfahrung weiß.

Eine junge Frau trägt eine rote Mappe.

Wer ein künstlerisches Studium anstrebt muss oftmals eine Mappe vorbereiten.

Foto: Jardner

Die berüchtigte „Mappe“ ist die erste Hürde für Abiturienten, die sich für ein künstlerisches Studium wie Kommunikationsdesign einschreiben wollen. Die Anforderungen an den Inhalt variieren von Hochschule zu Hochschule. Thomas Böcker, Student im siebten Semester der Fachhochschule Düsseldorf, ist aktiv im Fachschaftsrat seiner Fakultät und selbst studentisches Mitglied von Prüfungskommissionen gewesen, die junge Bewerber im Vorfeld einlädt, um ihr Können unter Beweis zu stellen.

Er erinnert sich noch sehr gut an seine eigene Präsentation vor drei Jahren. „Wir mussten mindestens zehn eigene Arbeiten vorstellen sowie eine Hausarbeit zu einem festgelegten Thema, das für alle Bewerber gleich war.“ Seine Mappe war sehr fotolastig. Und auch die Hausarbeit zum Thema „Spuren der Abwesenheit“ löste er fotografisch. „Ich habe sehr abstrakt gearbeitet, war in stillgelegten Bergwerken unterwegs, auf mobilen Schlittschuhbahnen und Ähnlichem.“

Hilfe holen

Bei der Zusammenstellung der Mappe nahm er gern den Rat eines Freundes an, der damals schon an der Fachhochschule studierte. Er wusste, was die Kommission überzeugt: freie, konzeptionsstarke Arbeiten und ein selbstbewusstes Auftreten, das auch Interesse an dem Fach widerspiegelt. Ein dreiviertel Jahr hat Thomas Böcker an seiner Mappe gearbeitet. Die Hausarbeit galt es in nur vier Wochen zu lösen.

Die Art der Präsentation ist jedem selbst überlassen. Jedem Bewerber steht ein Raum zur Verfügung, in dem er sich individuell ausbreiten, inszenieren oder einfach nur seine Arbeiten demonstrieren kann. In die Benotung der fünfköpfigen Jury, bestehend aus zwei Professoren, einem Dozenten und zwei Studierenden, fließen dann drei Disziplinen ein: die freie Arbeit, die Hausaufgabe und die Art der Präsentation. Die Prüfer stellen Fragen und hoffen auf klare Antworten. Die Arbeiten selbst sollten selbsterklärend sein. Um sich für den Studienplatz bewerben zu dürfen, darf man in keiner der drei Disziplinen schlechter als mit der Note 4,0 bewertet werden.

Der Tipp von Thomas Böcker: Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt das Angebot der Mappenberatung an, die manche Fachschaftsräte offerieren.


Diese Beiträge im abi-Portal könnten dich auch interessieren:


News RSS-Feeds abonnieren (Öffnet sich in neuem Fenster)

Du willst Manager eines Krankenhauses werden?

Jetzt online beantragen in Hessen

Events

Studieren in den Niederlanden

T5 Jobmesse

Veranstaltungsübersicht

Links & Infos

Link zu BERUFENET (öffnet sich in neuem Fenster)