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Warum möchtest du promovieren?

Tief gehendes Interesse an einem Thema, der Wunsch nach einer wissenschaftlichen Laufbahn oder ganz einfach Spaß - es gibt viele Gründe, warum sich Hochschulabsolventen für eine Promotion entscheiden. abi>> fragte Masterstudierende nach ihren Plänen.

Ein Tafel mit vielen voll geschriebenen Zetteln.

Die Aussicht auf intensive und längerfristige Forschung an einem Thema ist für viele Studenten Anreiz für eine Promotion.

Foto: Sonja Trabandt

Jochen Friedemann (34), 4. Semester Masterstudiengang Verfahrenstechnik an der FH Mannheim

Jochen Friedemann hat kurze braune Haare und trägt ein braunes Hemd. In seiner linken Hand hält er ein Brötchen.

Jochen Friedemann

Foto: Privat

„Ich kann mir sehr gut vorstellen, an der Hochschule zu bleiben und eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen. Ich arbeite schon seit längerem hier am Institut mit: Die Arbeit macht mir sowohl inhaltlich als auch von der Atmosphäre her sehr viel Spaß. Als ich dann vor kurzem von einem meiner Professoren gefragt worden bin, ob ich promovieren möchte, habe ich gleich zugesagt. Da meine Fachhochschule mit mehreren Universitäten kooperiert, werde ich in einem Gemeinschaftsprojekt entweder in Karlsruhe, Heidelberg oder Mannheim mitarbeiten.“

Lena Vierke (24), 4. Semester Masterstudiengang "Sustainability Sciences" der Leuphana-Universität Lüneburg

Ein Porträt von Lena Vierke: Sie hat lange braune Haare und trägt eine hellblaue Outdoorjacke.

Lena Vierke

Foto: Privat

„Bei einer Promotion sind mir eine kompetente fachliche Betreuung, die Einbindung in eine Arbeitsgruppe und eine gesicherte Finanzierung wichtig. Im Bereich der Umweltchemie ist eine Promotion durchaus üblich, mir geht es aber weniger um Vorteile bei der späteren Stellensuche, sondern stärker um das wissenschaftliche Arbeiten. In der Dissertation sehe ich die Chance, mich über einen längeren Zeitraum selbstständig und intensiv mit einem Thema zu befassen und die erlernten Methoden und Inhalte aus dem Bachelor- und Masterstudium über den Rahmen einer Masterarbeit hinaus anwenden zu können.“

Monika Zehetmeier (26), 3. Semester Masterstudiengang Agrarwissenschaften an der TU München-Weihenstephan

Ein Porträt von Monika Zehetmeier: Sie hat lange braune Haare und trägt eine blaue Jacke.

Monika Zehetmeier

Foto: Privat

„Eigentlich hatte ich nie vorgehabt zu promovieren. Aber jetzt gegen Ende des Masterstudiums möchte ich unbedingt noch weiter an dem Thema meiner Masterarbeit forschen. Dabei ist es noch offen, ob ich in der Wissenschaft bleiben oder in die Wirtschaft wechseln möchte. Aber wann hat man später im Berufsleben die Möglichkeit, sich so intensiv und umfassend mit einem Thema auseinanderzusetzen? Außerdem ermöglicht mir die Doktorarbeit Zugang zu Daten, auf die ich sonst keinen Zugriff hätte. Das Administrative ist zum Glück bereits geklärt, denn der Betreuer meiner Masterarbeit wird auch mein Doktorvater werden.“

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