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Unter englischer Sonne

Foto von Tatjana Birmele.
Nach dem Unterricht am Strand von Bournemouth entspannen. Tatjana Birmele war überrascht, wie gut das Wetter in Südengland war.
Foto: Privat

Sprachreise

Unter englischer Sonne

Um optimal auf das Abitur und die Bewerbungsphase vorbereitet zu sein, hat Tatjana Birmele (20) aus Düsseldorf im Sommer 2011 eine Sprachreise nach Bournemouth in Südengland unternommen.

Steckbrief

Name: Tatjana Birmele

Alter: 20

Abitur: 2012

Macht gerade: Abitur

Und später? Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation

„Mein Plan war, nach dem Abitur eine Ausbildung zu machen“, erzählt Tatjana Birmele. Da sie im Hauptfach Englisch im Zeugnis der zwölften Klasse eine Vier hatte und sich damit für eine Ausbildungsstelle zur Kauffrau für Marketingkommunikation bewerben wollte, entschied sie sich kurzerhand für eine Sprachreise. „Auf diese Weise konnte ich dann im Bewerbungsverfahren zeigen, dass ich motiviert war, die Note zu verbessern“, erklärt sie.

Auf Offaehrte Sprachreisen stieß sie im Internet. Als sie außerdem eine Infoveranstaltung zum Thema Sprachreisen besuchte, gab es dort einen Stand der Agentur und sie fühlte sich gut aufgehoben: „Der Mann, der mich beraten hat, war total nett und hat meine tausend Fragen beantwortet. Außerdem hat er mir das Gefühl gegeben, an eine seriöse Agentur geraten zu sein. Das war dann ja auch so.“ Zuerst war sie unsicher, ob sie alleine fliegen sollte. Auch Freunde äußerten Bedenken. Aber sie hat es gewagt. Im August 2011 ging es los – nach Bournemouth in Südengland, einem Seebad, etwa zwei Autostunden südwestlich von London. „Der Strand war der Hammer. Ich hätte nie gedacht, dass es in England so gutes Wetter geben kann und dass man tatsächlich baden kann!“, schwärmt sie.

Viele Freunde, traumhafter Strand

Knapp 900 Euro kosteten die zwei Wochen in Südengland. Im Preis inbegriffen waren der Unterricht in der Sprachschule und die Unterbringung bei einer Gastfamilie. „Ich hatte riesiges Glück mit meiner Gastmutter, die alleinerziehend war und mit der ich völlig auf einer Wellenlänge lag. Sie hat mich am Wochenende sogar mit zu einem Musikfestival genommen.“

Der erste Tag war trotzdem schwierig. „Ich habe eine Nachricht an meine beste Freundin zu Hause geschrieben, in der ich sehr gejammert habe. Ich war ganz allein und dachte, dass ich niemals Anschluss finden würde. Aber schon zwei Tage später waren wir eine große Gruppe und haben ständig etwas miteinander unternommen.“ Zunächst hielt sie sich vor allem an ihre deutschen Mitschüler, aber relativ schnell kamen auch Menschen aus Rumänien, China oder Saudi-Arabien dazu, mit denen sie auch heute noch in Kontakt steht.

Kennengelernt hat sie ihre neuen Freunde in der Sprachschule. Der Unterricht fand täglich von acht bis 13 Uhr statt, zweimal pro Woche war Nachmittagsunterricht bis 16 Uhr angesagt. Die Stunden vormittags waren in Grammatik- und Sprechkurse aufgeteilt. „Wir sollten vor allem das Sprechen üben“, berichtet die 20-Jährige, „deshalb mussten wir Alltagssituationen nachstellen oder über vorgegebene Themen diskutierten. Nachmittags ging es etwas lockerer zu und es wurde auch mal ein Film geschaut. Nach Unterrichtsende verabredeten sich die Sprachschüler etwa am Strand der 160.000 Einwohner zählenden Stadt. „Abends ging es meist in ein Pub. Dort lernt man die englischen Ausgehgewohnheiten kennen“, erzählt Tatjana Birmele. „Ich war aber auch viel zu Hause und habe mit meiner Gastmutter geredet.“ Der größte Vorteil daran: Mit ihr musste sie Englisch sprechen. So konnte sie zusätzliche Sprachpraxis bekommen.

Ein Level höher?

Und obwohl sie relativ gut im Reden war, nahm sie die Gelegenheit, den Kurs zu wechseln, nicht wahr: „Am ersten Unterrichtstag musste jeder einen Test machen. Danach wurde man, je nach Level, einem Kurs zugeteilt.“ Nach einer Woche hatte sie die Möglichkeit, ins nächsthöhere Level zu wechseln, aber gekniffen: „Ich hatte Angst, dass der Grammatikunterricht zu schwer ist“, gibt sie zu. Mittlerweile bereut sie die Entscheidung nicht mehr, denn sie hat trotzdem viel gelernt. Mit der Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation, in der man Englisch braucht, hat es auch geklappt. Am 1. August 2012 geht es los. „Ich freu mich schon drauf!“

 

Offaehrte Sprachreisen

Offaehrte Sprachreisen vermitteln Schülersprachreisen weltweit und High-School Aufenthalte beispielsweise in den USA, England oder Brasilien.

www.offaehrte.de

abi>> 13.06.2012