Zum einen gibt es Kurzzeitfreiwilligendienste, die zwischen drei bis sechs Wochen dauern. Während dieser Zeit arbeiten die Jugendlichen in Gruppen in sogenannten „Workcamps" oder auf einer Farm. Lohn gibt es keinen, dafür aber freie Unterkunft und Verpflegung. In der Regel muss eine Vermittlungsgebühr bezahlt werden. Daneben gibt es Langzeitfreiwilligendienste, die zwischen drei und 24 Monaten dauern. Man unterscheidet zwischen geförderten und nicht-geförderten Freiwilligendiensten. Geförderte sind in der Regel erst ab sechs Monaten möglich. Maximilian Baxendale etwa ist mit „weltwärts“ in Sambia und unterrichtet Kinder in der Landeshauptstadt (siehe Erfahrungsbericht „Diskutieren, malen, singen“).
Ein Jahr Vorlaufzeit
Neben Programmen wie etwa dem neuen Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) vom Bundesfamilienministerium oder dem Europäischen Freiwilligendienst (EFD) der EU ist es auch möglich, ein FSJ oder ein FÖJ im Ausland zu machen. „Die Vorlaufzeit ist relativ lang, hier solltest du dich ein Jahr vorher um einen Platz bemühen“, rät Tim Frerichs, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit in Osnabrück.
Neben den geförderten und gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten, bei denen es leider nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen gibt, kannst du auch einen nicht geförderten Freiwilligendienst machen. Bei nicht geförderten Freiwilligendiensten musst du dich an den Kosten beteiligen. Eine gute Übersicht bietet etwa http://www.rausvonzuhaus.de/.
Wenn Du im Ausland jobben oder ein Praktikum machen willst, bist Du bei der Auslandsvermittlung der ZAV (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit) an der richtigen Stelle. Unter www.ba-auslandsvermittlung.de > Praktikanten und Jobsucher findest Du jede Menge Informationen zu Praktika, Saison- und Sommerjobs in 31 europäischen Ländern und den USA.





