Zahl der westdeutschen Studienanfänger steigt
Immer mehr westdeutsche Abiturienten nehmen ein Studium in den Neuen Bundesländern auf. In fast allen ostdeutschen Bundesländern haben sich die Studienanfängerzahlen vom Wintersemester 2008/09 zum Wintersemester 2011/12 deutlich erhöht, teilt die Hochschulinitiative Neue Bundesländer mit.
In Sachsen hat sich der Anteil westdeutscher Erstsemester von fast elf auf 29 Prozent entwickelt, in Sachsen-Anhalt von knapp 16 auf fast 38 Prozent. Von fast 19 auf über 42 Prozent ist der Anteil in Mecklenburg-Vorpommern gestiegen, in Thüringen von knapp 21 auf mehr als 38 Prozent. In Brandenburg hingegen hat sich der Anteil westdeutscher Studienanfänger seit dem Wintersemester 2008/09 kaum verändert und bliebt mit rund 42 Prozent relativ konstant.
Die Hochschulinitiative Neue Bundesländer ist eine Initiative der Wissenschaftsministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Kampagne „Studieren von Fernost“ hat zum Ziel, mehr westdeutsche Studieninteressierte für ein Studium in Ostdeutschland zu gewinnen.
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Hochschulinitiative Neue Bundesländer




