Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Die Lehrer von morgen

Die erste Fahrt

Neulich war es endlich soweit: Wir testeten unseren renovierten Wohnwagen! Da wir uns langsam an das Campingleben herantasten wollten, entschieden wir uns, nur bis nach Bad Staffelstein zu fahren, eine Kleinstadt am Main nahe Bamberg.
Voll bepackt tuckerten wir mit unseren 80 Stundenkilometern über die Autobahn. Das Wetter zeigte sich leider nicht von seiner besten Seite, doch das verdarb uns nicht unsere Vorfreude. Am Campingplatz angekommen, suchten wir uns ein nettes Plätzchen für den Wohnwagen. Wir erkundeten die Anlage und richteten uns den Wagen gemütlich ein. Nach einer kleinen Mahlzeit machten wir eine Fahrradtour. Eingepackt in meine Winterjacke und mit Schal und Handschuhen fuhren wir an verschiedenen Seen und Feldern vorbei. Und zum Abschluss des Tages grillten wir.
Am nächsten Morgen holte ich frische Brötchen für ein gemütliches Frühstück. Da das Wetter nicht besser wurde, entschieden wir uns, ins Thermalbad zu gehen. Bad Staffelstein ist ein Kurort, der bekannt für seine wundervolle Therme und seinen tollen Kurpark ist.
Der darauffolgende Tag war ein prächtiger sonniger Tag. Wir fuhren mit dem Zug nach Bamberg und machten dort eine kleine Bootsfahrt. Wir besichtigten den Dom und fühlten uns in der eng bebauten Stadt mit ihrem entzückenden Fachwerk sehr wohl. Am Abend kehrten wir in eine Gaststätte ein und ließen es uns schmecken.
An unserem letzten Tag mussten wir unser Gepäck wieder gut verstauen. Wir zurrten die Fahrräder fest und machten unseren Wohnwagen wieder startklar. Es ist faszinierend, wie schnell man sich auf so einem Campingplatz zuhause fühlt. Die Camper unterhalten sich viel miteinander und tauschen sich aus, was im Hotel eher weniger der Fall ist.
Alles in allem gefällt es mir wahnsinnig gut, mit dem Wohnwagen unterwegs zu sein. Ich liebe es, morgens aufzuwachen und die Natur gleich vor der Tür zu haben. Diese Art zu reisen gibt mir viel Ruhe und Zufriedenheit.

 

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 17, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 17, 2019

Die Lehrer von morgen

Freiheit

Seit das neue Semester begonnen hat, fühle ich mich viel freier. Denn die Ferien habe ich zum Großteil damit verbracht, vom frühen Nachmittag bis zum späten Abend in der Bibliothek zu sitzen. Grund dafür war, dass ich Projektarbeiten schreiben musste, für die ich während der Praxisphase Daten erhoben hatte. In Deutsch habe ich untersucht, wie eine Übung zum Thema „das und dass“ die Fähigkeiten der Schüler verändert, diese Wörter richtig zu schreiben. In Bildungswissenschaften hatten wir eine Dyskalkuliediagnostik erarbeitet und Schüler der sechsten Klasse auf die Rechenschwäche hin getestet. Die Ergebnisse mussten aufbereitet werden, sortiert und teilweise auch aussortiert, um letztendlich zu einer Auswertung und einem Ergebnis zu kommen. Semesterferien hatte ich daher nicht wirklich; die Dyskalkuliearbeit gaben wir am Sonntagabend vor Semesterstart per Mail ab, die für Deutsch legte ich am letztmöglichen Termin ins Fach meiner Dozentin.
Auch wenn ich dieses Semester ziemlich viele Semesterwochenstunden habe und außerdem noch ein Tutorium gebe, bin ich sehr viel entspannter als in den Ferien. Die Univeranstaltungen sind zwar auch sehr stressig, aber machen mir Spaß, außerdem bekomme ich viel mehr Bewegung als in den Wochen davor und merke, wie gut es mir tut, wieder mehr Sport zu machen.
Für das Dyskalkulieprojekt habe ich schon die Note, Deutsch wird auch bald eingetragen – bestanden habe ich beides aber sicher. Und somit habe ich den vermutlich anstrengendsten Teil meines Studiums überlebt. Umso mehr freue ich mich auf das restliche Masterstudium.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  May 14, 2019

Die Lehrer von morgen

Praktikum in einer logopädischen Einrichtung

Mein Hauptfach ist Sprachheilpädagogik. Wir setzen uns mit theoretischen Fragestellungen rund um die Sprache auseinander. Da mir die Praxis fremd ist und ich wenige Umsetzungsmöglichkeiten des Theoretischen kenne, absolvierte ich in meiner vorlesungsfreien Zeit ein Praktikum bei einem Logopäden.
Ich merkte schnell, wie sinnvoll es ist, Praxisluft zu schnuppern. Ich lernte verschiedene Möglichkeiten kennen, die die Sprachfähigkeiten bei Patienten fördern. Zudem bekam ich facettenreiche Einblicke in Störungsbilder und deren Umfang.
Wir therapierten unter anderem in der Frühförderstelle. Hier wird vor allem spielerisch mit Lauten gearbeitet. Zudem spielt die Merkfähigkeit bei den Kindern eine große Rolle. Mit den Patienten werden verschiedene Spiele gespielt, die ihnen Spaß machen und zum unbewussten Lernen beitragen sollen. Außerdem werden sie positiv bestärkt. Mein Eindruck ist, dass sie sehr gerne zum Logopäden gehen.
Wir waren auch in einer schulvorbereitenden Einrichtung. Diese besuchen Kinder, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben und noch nicht bereit für eine Einschulung sind. Ich lernte Therapiekonzepte für Autisten, Patienten mit Trisomie 21 oder Kinder mit geistigen oder neurologischen Erkrankungen kennen. Die Arbeit mit ihnen war sehr anstrengend und brauchte viel Geduld, aber machte mir auch unheimlich viel Spaß. Zusätzlich wird in der Logopädie-Praxis therapiert. Diese besuchen Kinder und junge Erwachsene.
Insgesamt gefällt mir die logopädische Arbeit sehr gut. Leider werde ich später kaum die Möglichkeit haben, Einzeltherapien durchzuführen und muss versuchen, differenzierte Konzepte für die ganze Klasse zu erstellen. Durch das Praktikum erhielt ich hierfür wichtige Tipps.

 

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 10, 2019