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Mein Freiwilliges Jahr

Urlaub, aber kein Urlaubsfeeling

Meine letzten Dienste auf Station stehen an, die letzten Seminare warten auf mich und vor dem Ende meines FSJ habe ich mir noch eine Woche Urlaub genommen. Doch Urlaubsstimmung kommt bei mir nicht auf.
Ich muss noch die Dinge für den Start meiner Ausbildung vorbereiten, zwei Feriencamps gestalten, die Sanierung der Wohnung, die ich mit meiner Mutter teile, beaufsichtigen und meine eigene, neue Wohnung renovieren. Eigentlich hatte ich mich erholen wollen, aber ich freue mich ja auch darauf, bald meine eigene Wohnung zu haben und sie so einrichten zu können kann, wie ich will.
Auch die Feriencamps werden sich lohnen. Schon seit fünf Jahren arbeite ich dort mit und als ich jünger war, bin ich stets als Teilnehmerin mitgefahren. Diese Camps haben mein Leben geprägt und ich freue mich jedes Jahr auf diese Zeit. Und wenn ich mich wieder frage, warum ich mir das Ganze antue und viel Freizeit und Urlaub opfere, brauche ich nur in die strahlenden Kinderaugen blicken und merke: Dafür!
Dieses Jahr wird jedoch meine vorerst letzte Saison sein, denn die Urlaubszeiten in meiner kommenden Ausbildung liegen außerhalb der Ferienzeiten. Das macht mich einerseits traurig, andererseits kann ich mal entspannt in den Urlaub fahren. Immerhin ist mein letzter richtiger Urlaub knapp zehn Jahre her.
So oder so freue ich mich, die Klinik mal für ein paar Tage nicht zu sehen. Es ist wichtig, nicht immer nur die Arbeit um sich herum zu haben. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Urlaubszeit!

Autor: Lydia  |  Rubrik: orientieren  |  20.07.2018
Autor: Lydia
Rubrik: orientieren
20.07.2018

Mein Freiwilliges Jahr

Mein Bautagebuch

Auch wenn es in meinem Blog den Anschein hatte, dreht sich mein Leben nicht nur um meine Einsatzstelle und mein Freiwilligenjahr. Tatsächlich führe ich auch ein Privatleben. Normalerweise besteht dieses aus vielen ehrenamtlichen Projekten, die saisonabhängig im Vordergrund stehen.
Derzeit habe ich allerdings zwei andere, wortwörtliche Großbaustellen, die es zu überleben gilt: Zum einen muss ich in meiner neuen Wohnung streichen und Böden verlegen, zum anderen wird meine jetzige Wohnung, in der ich bis zu meinem Auszug mit meiner Mama wohne, komplett saniert – das ist wahrlich kein Zuckerschlecken.
Vom Baustopp bis zum Ausfall aller sanitären Anlagen in der Wohnung ist bisher einiges an Problemen zusammengekommen – und die Bauphase ist erst vor knapp zwei Monaten gestartet und wird leider noch knapp zwei Jahre andauern. Ich bin wahnsinnig froh, dass ich in sechs Wochen in meiner eigenen Wohnung sitze, in der nicht täglich Bauleute ein- und ausgehen, Wände eingerissen werden oder der Balkon gesperrt ist.
Am schlimmsten ist, dass meine Mama und ich unseren Jahresurlaub für diese Bauphase aufopfern müssen. Schließlich wollen wir nicht irgendwelchen Fremden den Zutritt in unsere Wohnung gewähren, zumal es seit Baubeginn schon mehrfach Einbrüche gab. Das heißt, wir wechseln uns ab und sitzen jeden Tag bei Baulärm und dem tollem Wetter drinnen und warten, bis die Bauleute Feierabend machen.
Immerhin kann ich auf meiner anderen Minibaustelle mein Tempo selbst bestimmen. Habe ich gestrichen und den Boden verlegt, können die restlichen Möbel rein. Im Vergleich zur Vollsanierung der anderen Wohnung ist das also ein Klacks. Und immerhin steht dort die Toilette im Badezimmer und nicht wie bei meiner Mama vorübergehend im Park nebenan!

Autor: Lydia  |  Rubrik: orientieren  |  13.07.2018
Autor: Lydia
Rubrik: orientieren
13.07.2018

Mein Freiwilliges Jahr

Hallo, Minime!

Heute musste ich eine ganz besondere und gleichzeitig ziemlich traurige Aufgabe übernehmen: Ich fange an, andere Leute in meinen Posten einzuarbeiten. Da ich bald nicht mehr in der Klinik arbeite, müssen andere meine Aufgaben übernehmen. Zum einen wird das unser neue Pflegeassistent, zum anderen die neue FSJlerin sein. Diese hat mich heute besucht und ist mit mir meinen Tag durchgegangen.
Es war schon etwas komisch, immerhin war ich vor einem Jahr auch genau in ihrer Position. Ich bin nicht so gut im Erklären, deshalb hatte ich selbst etwas Bammel. Aber ähnlich wie ich war auch meine Nachfolgerin sehr nervös.
Ich zeigte ihr zunächst die Station und erklärte ihr, welche Aufgaben ich übernommen hatte. Zusammen teilten wir das Essen aus, bestellten die nächsten Mahlzeiten und fuhren etliche Patienten zu ihren Untersuchungen. Die Zeit verging wie im Flug. Während sie noch ein Gespräch mit dem Chef führte, brachte ich meine Aufgaben zu Ende, um danach auch in den Feierabend starten zu können.
Ich muss sagen, es ist schon sehr ungewohnt, wenn jemand ständig die eigenen Schritte überblickt und dir viele Fragen stellt. Ich habe zwar schon einige Praktikanten angelernt, aber erst heute habe ich wirklich gemerkt, wie viel ich tatsächlich gelernt habe und wie viel ich mittlerweile selbstständig und ohne großes Überlegen absolvieren kann.
Auch das Erklären hat wunderbar funktioniert und mit der Zeit wurden wir beide etwas lockerer. Ich denke mal, dass ihr der Tag gut gefallen hat.

Autor: Lydia  |  Rubrik: orientieren  |  02.07.2018