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Checkliste Ausbildung

Was spricht für eine Ausbildung?

Mutter und Tocher sowie Vater und Sohn beim Autoscooterfahren.

Fährt der Nachwuchs mit einer Ausbildung, anstelle eines Studiums, in die richtige Richtung?

Foto: Konzeptquartier

Verbindung von Theorie und Praxis

Bei einer betrieblichen Ausbildung ist Ihr Kind abwechselnd in die Arbeitsabläufe verschiedener Abteilungen eingebunden. Theoretisches Wissen wird in der Berufsschule vermittelt, sowohl allgemein bildendes als auch fachspezifisches. Viele Betriebe bieten auch zusätzliche Schulungen an, die sehr detailliert sein können.

Auch bei einer schulischen Ausbildung haben Ihr Sohn oder Ihre Tochter reichlich Praxisübungen im Unterricht und genug Fachpraktika, um die Arbeitswelt kennen zu lernen.

Geringerer Zeitaufwand

Bei den meisten Ausbildungen hat man nach drei Jahren den Abschluss in der Tasche. Als Abiturient kann man häufig die Ausbildung um ein Jahr verkürzen und hat dann bereits nach zwei Jahren den Abschluss.

Internationalität

Je nach Unternehmen können Azubis an Austauschprogrammen teilnehmen, mit Zulieferern weltweit telefonieren oder auf Montage ins Ausland gehen. Nach dem Ende der Ausbildung stehen ebenfalls viele Wege offen, um sich international weiterzuentwickeln.

Erwerb von Schlüsselkompetenzen

Diese lassen sich in einer Ausbildung optimal trainieren. Ihr Kind arbeitet mit anderen zusammen, lernt Fragen zu stellen, Probleme zu lösen, je nach Beruf auch Kunden zu beraten oder Leistungen zu verkaufen. Das alles sind Schlüsselqualifikationen, die Ihr Sprössling für ein erfolgreiches Berufsleben benötigt.

Zusatzqualifikationen

Während einer Ausbildung können die jungen Menschen freiwillig auch jede Menge Zusatzqualifikationen erwerben, zum Beispiel Fremdsprachenkenntnisse oder EDV-Zertifikate.

Sofort Verdienst

Wenn Ihr Kind eine betriebliche Ausbildung macht, bekommt es eine Ausbildungsvergütung. Angehende Bankkaufleute erhielten im Jahr 2006, nach Angaben des BiBB (Bundesinstitut für Berufsbildung), in Westdeutschland beispielsweise durchschnittlich 764 Euro, in Ostdeutschland 689 Euro. Tischler, die ihre Ausbildung in den alten Bundesländern machen, erhalten im Schnitt 492 Euro, die in den neuen Bundesländern 372 Euro.

In schulischen Ausbildungen hingegen verdienen die Jugendlichen meistens nichts, oft werden sogar monatliche Schulgebühren verlangt. Eine Ausbildung an einer Berufsfachschule kann allerdings durch BAföG gefördert werden.

Gute Chancen auf Übernahme

Während einer betrieblichen Ausbildung lernt Ihr Nachwuchs die Abläufe und Gegebenheiten im Unternehmen aus erster Hand kennen. Wenn er gute Leistungen bringt, bietet der Betrieb mit etwas Glück einen festen Arbeitsplatz an.

Auch die schulische Ausbildung bereitet über Fachpraktika gezielt auf das Berufsleben vor und bietet so Kontaktmöglichkeiten zu potentiellen Arbeitgebern.

Gute Aufstiegschancen

Als ehemaliger Azubi kann man anspruchsvolle Fachaufgaben übernehmen und hat Aufstiegschancen. Dazu gibt es eine ganze Reihe passender Weiterbildungen, zum Beispiel als Betriebswirt, Meister, Techniker oder Fachwirt.

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