Bewerben = Werbung machen für sich selbst
Viele Menschen haben Schwierigkeiten damit, ihre eigenen Leistungen ins rechte Licht zu rücken. Sie wollen nicht als Angeber gelten, sind schüchtern oder wissen gar nicht so recht, was sie eigentlich zu bieten haben. Aber bei der Jobsuche - wie auch häufig im Privatleben - gilt: Klappern gehört zum Handwerk! Wer nicht auf sich aufmerksam macht, geht in der Masse unter - was vor allem bei den vielen Mitbewerbern auf dem Arbeitsmarkt ein großer Nachteil ist.
Sich selbst "vermarkten": Selbstmarketing
Selbstmarketing heißt also das Zauberwort: Sich gut präsentieren, seine Vorzüge darstellen und sein Gegenüber davon überzeugen, dass man bestens für den Job, den man haben möchte, geeignet ist. Möglichkeiten zum Selbstmarketing gibt es viele. Üben kann man das überzeugende Auftreten übrigens schon im Freundes- und Bekanntenkreis. Auch von hier aus kann man sein „Netzwerk“ erweitern und mit Menschen in Kontakt kommen, die beim Berufseinstieg behilflich sein können.
Messen, Workshops, Assessmentcenter
Geht es dann tatsächlich an die konkrete Jobsuche, eignen sich zum Beispiel Recruitingmessen oder -workshops, um Unternehmensvertreter näher kennen zu lernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Eine besondere Situation der Selbstdarstellung ist übrigens das Assessmentcenter, in dem Beobachter eines Unternehmens das Selbstmarketing der Bewerber genau analysieren.
Bekanntheit und guter Ruf sind Trumpf
Generell gilt: Werbung in eigener Sache zu betreiben, ist heutzutage wichtiger denn je, denn die wenigsten offenen Stellen werden auch ausgeschrieben. Vielmehr werden neue Mitarbeiter häufig über Empfehlungen ausgesucht. Wer es also versteht, bei seinen Gesprächspartnern durch gutes Selbstmarketing einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, wird bei der Jobsuche mit Sicherheit erfolgreicher sein als Absolventen, die ausschließlich konventionelle Bewerbungswege beschreiten.





