Was spricht für eine Ausbildung?
Berufsausbildungen zeichnen sich durch eine hohe Praxisnähe aus und ermöglichen daher meist einen einfacheren Einstieg ins Berufsleben als etwa ein Studium. Alle Vorteile im Überblick:
Verbindung von Theorie und Praxis
Bei einer betrieblichen Ausbildung bist du abwechselnd in die Arbeitsabläufe verschiedener Abteilungen eingebunden. Du lernst Dinge, die du sofort umsetzen kannst, und trägst unmittelbar zum Erfolg deines Betriebes bei. Nach und nach übernimmst du immer mehr Aufgaben eigenständig. Theoretisches Wissen wird dir in der Berufsschule vermittelt, sowohl allgemein bildendes als auch fachspezifisches. Viele Betriebe bieten auch zusätzliche Schulungen an, die sehr detailliert sein können. Alles was du lernst, kannst du in der Regel auch konkret für deinen Beruf gebrauchen.
Bei einer schulischen Ausbildung hast du reichlich Praxisübungen im Unterricht und dazu genug Fachpraktika, um die Arbeitswelt kennen zu lernen.
Verdienst schon während der Ausbildung
Wenn du eine betriebliche Ausbildung machst, bekommst du eine Ausbildungsvergütung. Angehende Bankkaufleute erhalten in Westdeutschland beispielsweise durchschnittlich 814 Euro, in Ostdeutschland 798 Euro. Unter bestimmten Voraussetzungen können Azubis Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen über die tariflichen Ausbildungsvergütungen in den einzelnen Berufen gibt es unter http://www.berufenet.arbeitsagentur.de
In schulischen Ausbildungen verdienst du meistens nichts, oft werden sogar monatliche Schulgebühren verlangt. Eine Ausbildung an einer Berufsfachschule kann allerdings durch BAföG gefördert werden. Informationen über eine Förderung durch BAföG: http://www.das-neue-bafoeg.de
Geringerer Zeitaufwand
Bei den meisten Ausbildungen hast du nach drei Jahren den Abschluss in der Tasche. Als Abiturient kannst du häufig deine Ausbildung um ein Jahr verkürzen und hast dann bereits nach zwei Jahren deinen Abschluss.
Erwerb von Schlüsselkompetenzen
Diese lassen sich in einer Ausbildung gut trainieren. Du arbeitest mit anderen zusammen, lernst Fragen zu stellen, Probleme zu lösen, je nach Beruf auch Kunden zu beraten oder Leistungen zu verkaufen. Das alles sind Schlüsselqualifikationen, die du für ein erfolgreiches Berufsleben benötigst.
Direkte Berufsqualifizierung
Während einer betrieblichen Ausbildung lernst du die Abläufe und Gegebenheiten im Unternehmen aus erster Hand kennen. Wenn du gute Leistungen bringst, bietet dir der Betrieb mit etwas Glück einen festen Arbeitsplatz an, da du bereits gut eingearbeitet bist.
Auch die schulische Ausbildung bereitet über Fachpraktika gezielt auf das Berufsleben vor. Über diese Praktika oder die Stellenbörse der Schule kannst du nach der Ausbildung den ersten Job finden. Stellenangebote gibt es auch in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit unter http://jobboerse.arbeitsagentur.de.
Gute Aufstiegschancen
Auch als ehemaliger Azubi kann man anspruchsvolle Fachaufgaben übernehmen und hat Aufstiegschancen. Dazu gibt es eine ganze Reihe passender Weiterbildungen, zum Beispiel als Betriebswirt, Meister, Techniker oder Fachwirt. In der Rubrik Beruf & Karriere > Weiterbildung findest du viele Informationen rund um dieses Thema. Unter http://www.kursnet.arbeitsagentur.de kannst du gezielt nach Weiterbildungsmöglichkeiten suchen.
Zusatzqualifikationen
Während einer Ausbildung kannst du freiwillig auch jede Menge Zusatzqualifikationen erwerben, zum Beispiel Fremdsprachenkenntnisse oder EDV-Zertifikate. Unter http://www.ausbildung-plus.de kannst du nach Ausbildungsangeboten mit Zusatzqualifikationen suchen.
Internationalität
Je nach Unternehmen kannst du an Austauschprogrammen teilnehmen, mit Zulieferern weltweit telefonieren oder auf Montage ins Ausland gehen. Nach dem Ende der Ausbildung stehen dir – wenn es dich interessiert – viele Wege offen, um dich auch international weiterzuentwickeln. Informationen über eine Ausbildung oder Arbeitsmöglichkeiten in Europa gibt es unter http://www.ba-auslandsvermittlung.de.




