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Assistentenausbildungen im naturwissenschaftlichen Bereich

Teil 2

Viele Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung  stehen den Abiturienten viele Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Grundsätzlich bietet sich natürlich auch ein fachlich passendes Studium an. Beispielsweise Pharmazie, wenn man zuvor die Ausbildung zum pharmazeutisch-technischen Assistenten gemacht hat. Denn die Ausbildung wird zugleich als Wartezeit angerechnet – gerade bei zulassungsbeschränkten Fächern wie etwa Pharmazie ein klarer Vorteil.

Doch es gibt noch weitere Optionen für die Absolventen. „Hat man eine MTA-Ausbildung absolviert, könnte man sich etwa zum Fachassistenten spezialisieren“, erläutert Berufsberaterin Ursula Kobes-Hellwagner. Der Besuch einer Technikerschule setzt hingegen ein Jahr Berufserfahrung voraus. Hier gibt es ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten. Ein landwirtschaftlich-technischer Assistent kann mittels einer Aufstiegsweiterbildung Staatlich geprüfter Techniker mit Fachrichtung Umwelt/Landschaft werden oder ein Studium „Ingenieur/Ingenieurin für Agrartechnik“ oder „Biologe/Biologin für Agrarbiologie“ anhängen.

Falls möglich möchte Caroline Finke erstmal nach der Ausbildung in der Apotheke arbeiten, bei der sie jetzt ihr Praktikum absolvieren wird. In einem ist sie sich jedenfalls sicher: „PTA ist ein Beruf mit Zukunft“, sagt sie. „Denn Beratung und Hilfe benötigen die Patienten immer.“

Arbeitsmarktaussichten

Arbeitsmarktzahlen, die alle Assistenten im naturwissenschaftlichen Bereich umfassen, gibt es nicht. Doch lassen sich an Berufsgruppen und Berufen durchaus die Jobchancen erfassen. Exemplarisch veranschaulicht Arbeitsmarktexpertin Judith Wüllerich von der Bundesagentur für Arbeit: „Für die Medizinallaboranten (Berufsgruppe) hat sich die Situation am Arbeitsmarkt auch im Jahr 2009 insgesamt gut entwickelt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist leicht angestiegen und die Zahl der Arbeitslosen weiter gesunken. Noch deutlicher war der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei dem Medizinisch-technischen Assistenten, die eine Untergruppe der Medizinallaboranten darstellen. Bei dieser Gruppe war auch ein Anstieg der Zahl der gemeldeten Stellen um fast 15 Prozent zu verzeichnen.“

Ein wenig anders zeigte sich der Arbeitmarkt bei den Pharmazeutisch-technischen Assistenten, die eine Untergruppe der Diät- und Pharmazeutisch-technischen Assistenten bilden. Hier blieb die Zahl der gemeldeten Stellen nahezu unverändert. „Allerdings stieg die Zahl der Arbeitslosen leicht an. Dennoch waren im Jahr 2009 mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigte Pharmazeutisch-technische Assistenten gemeldet als noch im Vorjahr“, so Arbeitsmarktexpertin Judith Wüllerich.

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