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Einstieg und Karriere

Weltweite Karrierewege

Berufseinsteigern bieten sich bei der Lufthansa zahlreiche Perspektiven, aber auch Abiturienten haben die Wahl zwischen einer Vielzahl an Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen.

Eine Lufthansa-Maschine wird fotografiert.

Mehr als Pilot und Stewardess: Die Lufthansa bietet vielfältige Berufe.

Foto: Robert Schadt

Jobbörse, Schnelltests, Kurzfilme und ganz viel Information: Wer sich auf dem Karriereportal www.be-lufthansa.com umsieht, ahnt schnell, wie vielfältig die Möglichkeiten sind. Rund 40 Berufsausbildungs- und Studienangebote spiegeln die Vielfalt der Lufthansa wider. „Eine Fluggesellschaft verbinden Außenstehende vor allem mit den Berufen Pilot und Flugbegleiter“, sagt Frank Schmidth, Leiter Konzern-Personalmarketing und -auswahl. „Viele übersehen dabei, dass zur Lufthansa auch ein großer Konzern gehört und Personal in Unternehmensbereichen wie Catering, Logistik- und Fracht gefragt ist. Daraus resultiert eine sehr große Spanne an qualifizierten Mitarbeitern – vom Koch bis hin zum Maschinenbauingenieur.“

Gute Chancen für Flugbegleiter

Dennoch sei der Pilotenberuf nach wie vor besonders gefragt. „Hier ist das Auswahlverfahren äußerst anspruchsvoll und die Zahl der Bewerber sehr hoch.“ Gut stünden die Chancen derzeit für Flugbegleiter/innen. Um diese Tätigkeit ausüben zu können, müssen einige formelle Anforderungen erfüllt werden, wie die Mindestgröße von 1,60 Meter und Flugtauglichkeit. Das Abitur dagegen ist keine Voraussetzung. Die Einarbeitung erfolgt während einer rund achtwöchigen Schulungsmaßnahme. Es ist also kein Ausbildungsberuf im eigentlichen Sinne, laut Frank Schmidth aber eine attraktive Option für den Start ins Berufsleben. „Wir stellen zurzeit sehr viel Kabinenpersonal ein. Vielen Schulabgängern gefällt der Gedanke, erst einmal einige Jahre anzuheuern und sich dann weiter zu qualifizieren.“

Wer seine Kompetenzen mehr im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich sieht, kann bei der Lufthansa aus einer breiten Palette an technischen Ausbildungsberufen wählen, zum Beispiel Fluggerätmechaniker/in oder Elektroniker/in für luftfahrttechnische Systeme. „Diese Ausbildungsgänge bieten wir in Hamburg, Frankfurt und teilweise in München an“, ergänzt Frank Schmidth. Aber auch kaufmännische Ausbildungen hat die Lufthansa im Angebot, beispielsweise Servicekauffrau/-kaufmann im Luftverkehr, Kauffrau/Kaufmann für Versicherungen und Finanzen oder Fachkraft für Lagerlogistik. 2010 wurden insgesamt mehr als 350 Azubis eingestellt.

Als attraktive Variante nennt Frank Schmidth außerdem die dualen Studiengänge. Dabei lässt sich zum Beispiel der Studiengang Logistikmanagement mit einer Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistung verbinden, oder Aviation Management mit der Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann oder zur Luftverkehrskauffrau. Die Lufthansa unterstützt den dreijährigen Prozess mit einem Stipendium und der Übernahme der Studiengebühren. „Im Gegenzug sind aber auch unsere Erwartungen an die Teilnehmer sehr hoch“, betont der Personalmarketingleiter.

Projektarbeit im Trainee-Programm

Wer schon einen Hochschulabschluss hat und erst einmal einen Überblick gewinnen möchte, kann sich bei der Lufthansa auch für eines der vier Trainee-Programme entscheiden. Sie richten sich an Hochschulabsolventen und Young Professionals, also Fachkräfte mit maximal drei Jahren Berufserfahrung, die den passenden Einstieg ins Unternehmen suchen, und dauern 18 bis 24 Monate. Zur Wahl stehen das konzernübergreifende Programm ProTeam, das Absolventen aller Fachrichtungen offen steht, das Programm StartTechnik für Absolventen aus dem Ingenieurwesen, dem Wirtschaftsingenieurwesen, den Wirtschaftswissenschaften und der Informatik sowie das Trainee-Programm StartCargo für Absolventen der BWL oder des Wirtschaftsingenieurwesens mit Schwerpunkt Logistik. Außerdem gibt es das International Airline Professional Programm speziell für internationale Bewerber, die auf einen Einsatz in ihrem Heimatland vorbereitet werden.

„In der Regel werden bei den Trainee-Programmen vier verschiedene Projekte durchlaufen, darunter ein Einsatz im Ausland“, sagt Frank Schmidth. Bewerber könnten sich aber auch gleich als Direkteinsteiger auf eine bestimmte Position bei der Lufthansa konzentrieren. „Der ideale Weg hängt von der eigenen Persönlichkeit ab: Komme ich mit der kurzfristig gestaffelten Arbeit in Projekten besser zurecht, oder möchte ich meinen Job und mein Fachgebiet eher längerfristig angelegt sehen? Im Ingenieursegment etwa ist das Interesse oft größer, sich intensiver mit einem Sachgebiet auseinanderzusetzen. Bei anderen Fachrichtungen verzeichnen wir dagegen eine stärkere Neigung zum Trainee-Programm.“ Aber auch in diesem Fall stünden die Chancen auf eine Festanstellung gut. „Wir investieren sehr in unsere Trainee-Programme und möchten gute Leute gerne behalten.“

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